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UMFASSENDES WELLNESS-KONZEPT

Spektrum

Wellness, das ist weit mehr als eine Sauna, ein Whirlpool und ein Massagestudio. Wellness bedeutet für die Mitglieder der „Best Alpine Wellness Hotels“ vor allem, sich mit sehr hohen und selbst auferlegten Qualitätsstandards von Mitbewerbern zu unterscheiden. Und Wellness bedeutet für den Präsidenten der Gruppe, Wolfgang Burgschwaiger, letztlich, „dem Gast mehr zu bieten, als er erwartet“.

MAN MUSS IMMER NACH DEM BESTMÖGLICHEN STREBEN, DAS ERREICHBAR IST. MANCHMAL MUSS MAN ABER AUCH ERKENNEN, WENN ETWAS NICHT GEHT, UND DIE BESTMÖGLICHEN ALTERNATIVEN FINDEN.

Alle 18 Mitglieder der Best Alpine Wellness Hotels verbindet der Gedanke, die Gäste auf höchstem Niveau zu verwöhnen. Darüber hinaus spezialisieren sich viele auf eine von vier Säulen: Relax & Beauty, Aktiv, Familie und Genuss. Anders bei Burgschwaiger und seiner Übergossenen Alm: „Es hat sich aus der Geschichte unseres Hauses ergeben, dass wir mehrere Schwerpunkte haben – Familie, Skifahren, Wellness und Wandern. Unser Ferienhotel wurde 1964 als Pension mit sieben Zimmern und 20 Sitzplätzen im Restaurant gegründet. Mitte der 1970er-Jahre hat mein Vater den ersten Skilift gebaut, die Liftgesellschaft mitbegründet und damit maßgeblich zur Entstehung des Skigebiets Hochkönig beigetragen. Dadurch ist die Verbindung mit dem Wintersport entstanden. 1999/2000 waren wir beim ersten Drittel derer, die dem aufkommenden Wellness-Trend gefolgt sind. Und heute haben wir auch einen großen Familienbereich, der das Ganze abrundet.“

IDEALISMUS UND VERANTWORTUNG

Nebenbei ist Wolfgang Burgschwaiger auch noch im Tourismusverband der Gemeinde Dienten und als Beirat für die Region Hochkönig im Salzburger Land aktiv und – nicht zu vergessen – als HOGAST-Beirat. „Man muss schon schauen, wie man das alles unter einen Hut bringt“, räumt der Hotelier ein, „aber man sucht sich sowas ja selbst aus. Da ist sicher eine Portion Idealismus dabei, aber auch viel Verantwortung gegenüber der Generation unserer Mütter und Väter, die den Tourismus in Österreich und speziell am Hochkönig groß gemacht haben. Dieses Erbe muss man gut verwalten und schauen, dass strategische Entscheidungen im Sinne der Region, der Menschen hier und auch der Gäste getroff en werden.“

GRUPPE DER „GASGEBER“

Mit seiner Einsatzfreude passt Burgschwaiger perfekt zu den Best Alpine Wellness Hotels, die 2017 übrigens ihren 25. Geburtstag feiern. Denn das Credo dieses Zusammenschlusses war von Beginn an, sich untereinander zu messen, auszutauschen und dadurch gemeinsam besser zu werden. „Wenn ich in irgendeinem Bereich nicht top bin, kann ich das entweder akzeptieren oder Gas geben. Und bei uns in der Gruppe sind wir alle ‚Gasgeber‘. Beispiel Frühstück: Wenn die Zufriedenheit meiner Gäste hier nur bei 75 Prozent liegt, bei einem Kollegen aber bei 90 Prozent, weiß ich, dass ich hier was tun muss. Ich frage dann vielleicht auch beim Kollegen nach, was er macht, um diese hohe Zufriedenheit zu erreichen. So haben wir uns in dem Bereich alle auf über 90 Prozent hochgeschaukelt“, sagt Burgschwaiger.

VERGLEICH MACHT ALLE BESSER

Die hohen Ansprüche an sich selbst beginnen schon bei der Aufnahme, für die es rund 30 Kriterien, darunter die Einstufung im 4*- Superior- oder 5*-Segment, zu erfüllen gibt. Sogar 1.500 Kriterien sind es nach dem Beitritt beim jährlichen Besuch eines „Mystery Checkers“. Natürlich werden auch laufend die Gäste befragt. „Damit habe ich letztlich sehr detaillierte Daten. Wo liege ich im Vergleich zum Vorjahr? Wo liege ich im Vergleich zu den anderen Mitgliedern der Gruppe? Wo habe ich Stärken und Schwächen? Und wo will ich hin? Das hat uns als Gruppe irrsinnig gut getan und allen einen großen Qualitätsschub ermöglicht. Mittlerweile sind wir auf hohem Niveau eng zusammengewachsen.“

Zeit also, weitere Schwerpunkte zu setzen und für neue Herausforderungen? „Das passiert bei uns ohnedies laufend“, sagt Burgschwaiger. „Zuletzt haben wir uns im Wellnessbereich mit neuen Th erapieformen beschäft igt und diese standardisiert. Wir haben mit Balance Alpine 1000+ eine eigene Kosmetikserie herausgebracht. Wir haben ein digitales Gästebindungsprogramm ins Leben gerufen, um Nicht-Stammgäste eventuell an andere Best Alpine Wellness Hotels weiterzuvermitteln. Vor allem sind wir das Thema Mitarbeiter angegangen, weil das derzeit eine der größten Herausforderungen im Tourismus ist.“

Foto: Übergossene Alm

SCHWERPUNKT MITARBEITER-ZUFRIEDENHEIT

Bei den Best Alpine Wellness Hotels hat sich dabei erst in zweiter Linie die Frage gestellt, wie man Personal rekrutieren kann. In erster Linie geht es darum, dass die vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb glücklich sind. „Wir haben bei der Gästebetreuung schon einen großen Sprung nach vorne gemacht. Jetzt geht es darum, auch als Arbeitgeber zu den Besten zu gehören“, betont Burgschwaiger. Dazu geht man den bewährten Weg: Die Mitarbeiter werden befragt, die Ergebnisse untereinander verglichen.

Auch die Einhaltung von Hygienestandards lässt man sich einiges Geld kosten, denn in jedem Best Alpine Wellness Hotel fi ndet in Küche und Wellnessbereich ein jährlicher Abklatschtest statt. „Auch da geht’s darum, Probleme zu erkennen und notfalls gegenzusteuern“, sagt Wolfgang Burgschwaiger. „Wir wollen keinesfalls oberlehrerhaft sein, aber es gibt einfach Hygiene-Vorgaben bei uns, zu denen wir uns den Gästen gegenüber verpflichtet haben. Und die müssen auch alle einhalten.“

NEUE MITGLIEDER ANTE PORTAS

Schrecken derart hohe Ansprüche potenzielle neue Mitglieder eigentlich ab? „Wir hatten in Spitzenzeiten schon mal ein paar Mitglieder mehr. Aber wenn wer ausscheidet, dann einfach deshalb, weil er mit seinem Betrieb in eine andere Richtung geht, andere Schwerpunkte setzt. Alle nehmen aus der gemeinsamen Zeit bei den Best Alpine Wellness Hotels viel mit, deshalb erfolgt die Trennung eigentlich immer sehr freundschaft lich. 2017 und 2018 nehmen wir auch wieder Betriebe auf.“

Nur von einer Idee hat man vorerst Abstand genommen: Die HOGAST-Betriebe innerhalb der Kooperation zu einer Einkaufsgruppe zu vereinen. „Was die Umsätze betrifft , wäre das sicher eine sehr starke Gruppe. Und es gibt auch Produkte, die wir im Wellnessbereich alle brauchen. Aber es gibt zum einen individuelle Vorlieben – jedem sind bei der Auswahl der Bademäntel andere Dinge wichtig – und es gibt vor allem auch eine zu große regionale Streuung. Wir zum Beispiel brauchen jedes Jahr elf Tonnen Orangen und beziehen die seit 50 Jahren beim gleichen Lieferanten. Selbst wenn ich die Orangen jetzt woanders um drei Prozent billiger kriegen würde, würde ich nicht wechseln. Genauso geht es den Kollegen“, räumt Burgschwaiger ein.

Familie und Mitarbeiter – zwei Dinge, die Wolfgang Burgschwaiger besonders am Herzen liegen. – Foto: Franz Neumayr

WIR HABEN BEI DER GÄSTEBETREUUNG SCHON EINEN GROSSEN SPRUNG NACH VORNE GEMACHT. JETZT GEHT ES DARUM, AUCH ALS ARBEITGEBER ZU DEN BESTEN ZU GEHÖREN.

VORDENKER BEI HOGAST-WEITERENTWICKLUNG

Die regionale Aufgliederung der HOGASTEinkaufsgruppen macht also Sinn. Wolfgang Burgschwaiger wird als Beirat und Vordenker weiterhin seinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Genossenschaft leisten. Wobei ihn die Erfahrungen bei den Best Alpine Wellness Hotels eines gelehrt haben: „Man muss immer nach dem Bestmöglichen streben, das erreichbar ist. Manchmal muss man aber auch erkennen, wenn etwas nicht geht, und die bestmöglichen Alternativen finden.“

HOGAST-MITGLIEDER BEI DEN BEST ALPINE WELLNESS HOTELS:

  • Warther Hof, Warth am Arlberg
  • Wellness-Hotel Engel, Grän
  • Hotel … liebes Rot-Flüh, Haldensee
  • Alpine Luxury Hotel Post Gourmet & Spa, Lermoos
  • Best Wellness Hotel Astoria, Seefeld
  • Sport & Wellness Residenz Alpenrose, Maurach
  • Best Wellness Hotel Theresa, Zell im Zillertal
  • Übergossene Alm Resort, Dienten
  • Best Wellness Hotel Gmachl, Bergheim
  • Ebner’s Waldhof am See, Fuschl
  • Wellnesshotel Eggerwirt, St. Michael/Lungau
  • Best Wellness Hotel Hochschober, Turracher Höhe

MEHR ZU DEN BEST ALPINE WELLNESS HOTELS:

www.wellnesshotel.com

Übergossene Alm, 4* Superior
83 Zimmer/ca. 250 Betten
1.700 m2 Wellness,
1.900 m2 Kinderspielfl ächen,
1.000 m2 Grünfl äche
„Hochkönigs Sonnengarten“ – Foto: Übergossene Alm

Foto: Übergossene Alm

Foto: Übergossene Alm

Titelbild: Übergossene Alm
31. Mai 2017
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