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Bei der Mobilität gilt: Die Mischung macht’s

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Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus? Fest steht, dass ein wachsendes Umweltbewusstsein mit neuen Antriebsmöglichkeiten und nachhaltigen Konzepten einhergeht. Der Fuhrpark spielt eine immer wichtigere Rolle für die CO2-Bilanz des Betriebs, die Entwicklung von Elektrofahrzeugen schreitet rapide voran. Wir haben uns am Markt umgesehen und aktuelle Trends, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten unter die Lupe genommen.

Die EU und ihre Mitgliedstaaten verfolgen ambitionierte Klimaziele. Der CO2-Ausstoß soll bis 2030 um 55 Prozent gesenkt werden, weitere 20 Jahre später will der Staatenbund gar klimaneutral sein. Doch während die Emissionen insgesamt rückläufig sind, steigen sie im Verkehrssektor an und machen mittlerweile 26 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Der technische Fortschritt im Kfz-Bereich steht einem stetig steigenden Verkehrsaufkommen gegenüber. Die Hoffnung auf eine Trendumkehr ist die nachhaltige Mobilität, der Druck auf Forschung und Entwicklung in diesem Bereich entsprechend groß.

IMMER MEHR E-TANKSTELLEN

Das trägt Früchte, denn die Technik in Elektroautos wird immer ausgefeilter, die Reichweite steigt. Die hohe Erwartungshaltung der Verbraucher, sich mit E-Fahrzeugen möglichst nicht einschränken zu müssen, lässt sich aber noch nicht ganz erfüllen. Zu lange sind die Ladezeiten noch, zu lückenhaft die Lade-Infrastruktur. Doch speziell durch das Engagement großer Betriebe – Supermärkte, Hotels und auch schon so manche Gesundheitseinrichtung – entstehen immer mehr E-Tankstellen.

Insbesondere im Bereich des geschäftlichen Fuhrparks erhöhen zahlreiche Vergünstigungen die Bereitschaft, umzusatteln:

  • förderfähig sind nur noch Hybrid- und Elektrofahrzeuge
  • sensationelle Leasingangebote inkl. garantierter Rücknahme am Laufzeitende ohne Verwertungsrisiko
  • Sachbezugskürzung durch verminderte CO2-Ausstöße
  • geringere bzw. keine motorbezogene Versicherungssteuer; die NoVA in Österreich entfällt

EINE FRAGE DER UNTERNEHMENSPHILOSOPHIE

Doch auch innerbetrieblich wächst der Druck, sich mit Elektromobilität auseinanderzusetzen. Das Thema Nachhaltigkeit wird in immer mehr Unternehmen Bestandteil der Philosophie und die Messlatte aller Aktivitäten im Einkauf. Der Fokus wird dabei oft auf die Verbesserung der CO2-Bilanz gelegt. Ein Paradebeispiel im Tourismusbereich ist das Hotel Kaiserhof in Anif bei Salzburg. Hier kann man nicht nur „Strom tanken“, den Gästen werden auch Elektrofahrzeuge zur Verfügung gestellt.

Foto: Getty Images

Die Automobilindustrie, speziell in Deutschland, reagiert auf diesen Trend und transformiert ganze Werke in Richtung E-Mobilität. Audi will mittelfristig nur noch Elektrofahrzeuge produzieren; BMW setzt als erster Hersteller sogar auf eine nachhaltige Bereifung aus Naturkautschuk und Rayon, einem aus Holzfasern hergestellten Material zur Verstärkung der Reifen. „Wir engagieren uns schon seit 2015 für Verbesserungen beim Anbau von Naturkautschuk. Mit dem Einsatz von Reifen aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk tragen wir zum Erhalt der Artenvielfalt und der Wälder bei“, freut sich BMW-Vorstand Dr. Andreas Wendt.

FLEXIBEL DANK PLUG-IN-HYBRID

Doch bedeutet das nun, dass der Umstieg auf Elektrofahrzeuge für nachhaltig denkende Unternehmer alternativlos ist? Nicht ganz, sagen Experten, denn neben der ökologisch aufwendigen Herstellung der Batterien entscheiden vor allem die Art und Größe des Fahrzeugs, die Kilometerleistung, die Akkugröße und der Strom-Mix darüber, ab wie vielen gefahrenen Kilometern man tatsächlich CO2-neutral unterwegs ist. Verbrennungsmotoren haben also weiterhin eine Berechtigung, wenn man genau auf den CO2-Ausstoß achtet.

Die perfekte Lösung für Fahrer, die sowohl viel im Stadtgebiet als auch auf Langstrecken unterwegs sind, ist nach wie vor der Plug-in-Hybrid. Für Langstrecken steht ein Verbrennungsmotor mit hoher Kilometerleistung zur Verfügung, für die Stadt bzw. für Kurzstecken nützt man den umweltfreundlichen E-Motor. Bei optimalem Einsatz beider Energiequellen erzielt man eine ausgezeichnete CO2-Bilanz, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten.

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Tipp der HOGAST-Gruppe: Nutzen Sie die derzeit sehr attraktiven Förderungen für E-Mobilität auch für Ihren Betrieb – von der Anschaffung eines Elektrofahrzeuges bis zur Ladeinfrastruktur. Bitte beachten Sie dabei neben Ihren Anforderungen in Bezug auf Reichweite auch, dass der Zyklus eines E-Fahrzeugs (Entwicklung, Produktion und Modellwechsel) ein ganz anderer ist als bei herkömmlichen Kraftfahrzeugen. Ein E-Auto ohne Risiko anzuschaffen und zu finanzieren, bedeutet derzeit noch immer, ein Nutzenleasing auf vier Jahre abzuschließen.

6. September 2021
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