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Die ersten Benchmarks sind da!

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Die hogast hat im Dezember 2015 ihr neues, kostenloses Benchmarkservice gestartet. Von Dezember 2015 bis April 2016 wurde der erste Durchgang durchgeführt. Zwischenfazit: Man kann mit jeder Art und Lage eines Hotels oder Restaurants erfolgreich sein – wenn man seine Zahlen im Griff hat. Die ersten Benchmarks helfen dabei.

In mittelständischen Unternehmen wird den relevanten Kennzahlen meist zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, auch weil es an verlässlichen Vergleichs-Maßstäben fehlt. Ohne solche Benchmarks ist es meist schwieriger, die richtigen Stellschrauben zu finden, um den Betrieb auf die Erfolgsspur zu bringen. Gemeinsam mit der URA Rating Agentur aus München bringt die hogast nun Licht ins wirtschaftliche Dunkel. Im ersten Benchmark-Lauf wurden rund 190 Bilanzen von Hotels und etwa 40 von Gastronomiebetrieben durchleuchtet. Die hogast erhält dabei nur die kumulierten Ergebnisse, jeder Teilnehmer bekommt eine Detailauswertung.

 

Erfolg kennt keine Kategorien

Unter den besten 25 % der Hotel-Betriebe fanden sich Stadt- ebenso wie Ferienhotels, Wellness-Spezialisten genauso wie Kinderhotels, Ganzjahres-Betriebe und solche mit einer oder zwei Saisonen, Häuser mit weniger als 100 und auch welche mit 200 und mehr Betten. Im Grunde haben die Besten nur eine Gemeinsamkeit: Sie sind in wirklich allen geprüften Dimensionen top.

Auch wenn Art und Lage des Hotels wenig über den Erfolg verrät, ist die Kategorisierung extrem wertvoll für die Mitglieder. Bei den neuen hogast-Benchmarks erhalten die Teilnehmer genau auf ihren jeweiligen Betrieb zugeschnittene Vergleichswerte.

 

Bauchgefühl allein reicht nicht

Von Beginn an dabei war Lukas Köfer jun. vom Heidi-Hotel Falkertsee nahe Bad Kleinkirchheim. „Als Unternehmer hat man natürlich ein Gespür dafür, ob es gut läuft oder nicht. Das reicht aber nicht aus, daher haben wir unsere Kennzahlen immer im Blick“, sagt der Hotelier. Die Vergleichsauswertung hat ihm die Sicherheit geliefert, so gut wie gedacht unterwegs zu sein.

Aber er hat auch Ansatzpunkte für Verbesserungen gefunden: „Das Feine ist, dass die Detailauswertung wirklich übersichtlich ist und man sofort sieht, in welchen Bereichen man noch besser werden kann oder muss“, so Köfer. Den persönlichen Aufwand für die Teilnahme hält er für erfreulich gering.

 

Interessante Ergebnisse aus dem ersten Durchgang

Bei den Gastronomiebetrieben fiel auf, dass die GOP-Quote (Gross Operating Profit = Betriebsergebnis, also die Differenz zwischen Umsatz und Betriebsaufwand, zuzüglich Abschreibung) bei der Hälfte der Betriebe mindestens 12,3 % vom Umsatz ausmachte. Der Wareneinsatz lag im Schnitt bei 30,4 %, beim besten Viertel waren es maximal 24,6 %. Der Personalaufwand schlug durchschnittlich mit 41,1 % zu Buche. Die Ausgaben für das Marketing lagen bei der Hälfte der Betriebe bei mindestens 1,7 % vom Umsatz, für Energie wurden mindestens 2,4 % aufgewendet.

Bei den Hotels zeigte sich, dass die hogast-Mitglieder vergleichsweise viel Eigenkapital aufweisen. Bei den 4- und 5-Sterne-Betrieben etwa liegt die Quote im Median bei 21 %. Allgemein war zu erkennen, dass Stadthotels im Schnitt etwas profitabler sind als Ferienhotels, eine Ausnahme bilden hier aber die Top-Betriebe.

Nach der Zielgruppe sind Wellnesshotels am profitabelsten, Kinderhotels weisen die besten Eigenkapitalquoten auf. Von der Größe her sind große Betriebe mit mehr als 200 Betten im Schnitt profitabler als kleinere, die beste Eigenkapitalausstattung haben aber Betriebe zwischen 100 und 200 Betten. Beim relativen Wareneinsatz haben Ein-Saison-Betriebe die Nase vorn, da sie deutlich höhere Zimmerpreise verbuchen können. Der Aufwand für Personal liegt bei durchschnittlich 37,6 % vom Gesamtumsatz, für Energie bei 3,5 % und für Marketing bei mindestens 4 %.

Die vollständige Auswertung mit viel mehr Kennzahlen und einer weiteren Differenzierung nach Zielgruppen und Bettenanzahl erhalten nur die teilnehmenden Betriebe. Über den nächsten Durchgang werden die Mitglieder rechtzeitig via Aussendungen informiert. Machen Sie mit. Es lohnt sich!

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Ihre hogast-Experten:

Bernhard Frauenschuh und Dr. Manfred Parigger
Tel.: +43/(0)6246-8963-132 bzw. -107
Fax: +43/(0)6246-8963-9132 bzw. -9107
FINANZDIENSTLEISTUNG@HOGAST.AT

20. September 2016
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