www.hogast.com Icon hogast.com Webseite office@hogast.at Icon Emailadresse +43 6246 / 8963-0Icon Telefonnummer Logins Icon Schliesen
EasyGoing öffnen
JobOffice öffnen

Digitale Innovationen: Der praktische Nutzen im Tourismus

Plus

Was sind digitale Innovationen? Und was bringen diese Innovationen Hoteliers und Gastronomen? Der neue HOGAST-Experte Adrian Bouchehri hat sich in den vergangenen Monaten in der digitalen Welt umgesehen. Gefunden hat er neue Lieferpartner und praktische Lösungen, um Tourismusbetrieben die tägliche Arbeit erheblich zu erleichtern. Im plus.punkt-Blog präsentieren wir zwei Beispiele.

Beispiel 1: Customer Relationship Management

Gäste fühlen sich dort am wohlsten, wo man sie und ihre Bedürfnisse kennt. Der Schlüssel dazu ist das Sammeln, Verarbeiten und Nutzen von Daten. Diese Arbeit kann Ihnen das „Customer
Relationship Management“ (CRM) abnehmen.

„Das System ist einfach zu bedienen, da braucht man keine lange Einschulung. Gleichzeitig ist es aber sehr hilfreich. Es unterstützt Tourismusunternehmen dabei, Gäste besser zu verstehen, ihre Buchungsentscheidungen abzuschätzen und die gesamte Korrespondenz danach zu richten“, berichtet Adrian Bouchehri. „Wichtig ist aber auch: Das System macht sich niemals selbstständig. Hinter jeder Korrespondenz, hinter jeder Kampagne steht ein Mitarbeiter, der sie überprüft, freigibt oder anpasst.“

Ergebnisse des CRM sind rasch zu sehen. Ab Tag 1 steht dem Hotelier oder Gastronomen ein Berater zur Seite, nach zwei bis drei Wochen ist der Datenaustausch abgeschlossen, und einen weiteren Monat später ist das Marketing-Set-up einsatzfertig.

Die Vorteile: eine Aufschlüsselung von (potenziellen) Gästen nach Eigenschaften und Interessen, somit die Möglichkeit, Personen zielgerichtet anzusprechen und Werbemaßnahmen genau zu planen. Ein Zusatzplus: Selbst neue Gäste sind kein „leeres Blatt Papier“. Das Customer Relationship Management informiert sie schon im Vorfeld über ihre Vorlieben und mögliche Sonderwünsche. Sie können sich darauf vorbereiten und damit individuell auf den Gast eingehen.

Beispiel 2: Revenue Management System

Jeder Hotelier verbringt viel Zeit damit, über eine unternehmerische Grundfrage zu grübeln: Wie viel dürfen Übernachtungen in meinen Zimmern kosten, um die Gewinnspanne so groß wie möglich zu machen? Diese Frage schließt zwei Überlegungen ein: Einerseits will sich kein Gastgeber unter Wert verkaufen, andererseits dürfen die Preise potenzielle Kunden auch nicht abschrecken.

Den goldenen Mittelweg zeigt Ihnen das „Revenue Management System“. Das flexible System arbeitet nicht nur mit Standardvariablen wie der Größe Ihres Hauses, dem Standort, dem Saisonzyklus oder der Buchungslage. Es bezieht auch Preisänderungen der Mitbewerber, die Buchungsgewohnheiten von Stammgästen und sogar den Wetterbericht ein. Künstliche Intelligenz generiert damit individuelle, tagesaktuelle Preisvorschläge.

HOGAST-Experte Adrian Bouchehri ergänzt: „Auch bedeutet schon das Wort ‚Vorschläge‘, dass das System nicht eigenständig agiert. Der Nutzer legt die Preise fest, hat dafür mit dem Revenue Management System aber eine sehr stabile Basis und spart bei der strategischen Planung viel Zeit.“

Der Erfolg der Technologie, die schon von vielen großen Hotelketten genutzt wird, ist messbar. Das Revenue Management System kann bis zu 20 Prozent mehr Umsatz bringen. In einem Hotel mit 100 Zimmern steigt der Umsatz um durchschnittlich 13.333 Euro im Monat. Mit anderen Worten: Jeder Euro, den Sie in das Preis-Tool investieren, kommt 33-fach zurück.

*** *** ***

ADRIAN BOUCHEHRI
HOGAST-Experte für digitale Innovationen
T: +43 (0)6246 8963 411
bouchehri@hogast.at

 

Titelbild: iStock
21. Februar 2019
Zurück Nächster Artikel
Lesezeichen setzen
Noch kein Mitglied?
Newsletter für Interessierte:
Icon Werben Werben auf
hogast-pluspunkt.at Icon Werben