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Zimmer und Hallenbad: Doppelt hält im Zehnerkar besser

Spektrum

Viele Hoteliers sind froh, wenn sie rechtzeitig vor Beginn der Wintersaison eine Hallenbad-Renovierung ODER einen Zimmerumbau über die Bühne bringen. Im Hotel Zehnerkar in Obertauern wurde 2018 beides erledigt. Dass das trotz Startschwierigkeiten geklappt hat, lag nicht zuletzt an HOGAST-Projektberater Thomas Kainz, aber auch an der detaillierten Zimmerplanung von Gastgeberin Iris Hollfelder.

Fit für den Winter: das Hotel Zehnerkar. – Foto: Hotel Zehnerkar

Eigentlich hätte das Schwimmbad im 4*-Haus schon im Frühjahr umgebaut werden sollen. Doch aufgrund einiger Probleme kam es dazu nicht. Stattdessen wurde die HOGAST eingeschaltet, die mit Hand-in-Hand-Werker einen bewährten Partner bei Badsanierungen vorschlug. Die Sanierung von 19 Zimmern wurde vorgezogen und im August und September mit Unterstützung der Firma Voglauer, eines anderen HOGAST-Lieferpartners, umgesetzt. Dass das Thema Hallenbad noch vor dem Winter aktuell werden würde, damit rechnete zu diesem Zeitpunkt niemand.

Der Zimmerumbau lief aber so reibungslos, dass man sich im Herbst doch noch an das Hallenbad-Projekt wagte. Hand-in-Hand-Werker stellte einen straffen Zeitplan auf und hatte in Rekordzeit Einreichpläne parat. Hollfelders Vater Reinhard war mit seinen 30 Jahren Bau-Know-how die perfekte Aufsichtsperson. Und HOGAST-Projektberater Thomas Kainz lieferte dank seiner Projekterfahrung wertvolle Inputs.

Detaillierte Vorgaben

Auch die junge Hoteldirektorin hat ihren Beitrag dazu geleistet, dass sich in kurzer Zeit gleich zwei Projekte verwirklichen ließen. „Für mich war der Zimmerumbau im Kopf schon erledigt, bevor er überhaupt begonnen hatte. Ich hatte ganz konkrete Vorgaben, habe vieles selber entworfen und aufgezeichnet und meine Vorstellungen ganz genau weitergegeben. Voglauer musste das dann nur noch umsetzen“, erzählt Iris Hollfelder. Und mit Augenzwinkern: „Wenn ich nicht ein Hotel leiten müsste, wäre ich wohl Innenarchitektin geworden.“

Hollfelders Handschrift tragen unter anderem die mit Hirschgeweihen versehenen Zimmerlampen und das Mobiliar aus Eichenholz. „Ich habe nicht das rausgesucht, was gerade modern ist, sondern das, was mir gefällt“, sagt die Hausherrin. Auch die Wandpaneele mit Lederhosen-Motiven waren dem Mitglied des Trachtenvereins Seebruck am Chiemsee ein persönliches Anliegen. Zu sehen sind traditionelle bayerische Lederhosen. Von dort stammt Hollfelders Lebensgefährte Helmut Klinger, der beim Neubau mit seiner Erfahrung als Bauleiter eine weitere große Stütze war.

Technisch versierter Vater

Ein starkes Team: Helmut Klinger und Iris Hollfelder. – Foto: Hotel Zehnerkar

Auch die Entscheidung für Teppichböden traf Iris Hollfelder. „Parkett hat natürlich gewisse Vorteile, wir haben diese Lösung auch in einigen älteren Zimmern. Der Nachteil ist aber, dass sich da schon recht bald erste Abnützungserscheinungen zeigen. Und dann blutet dir das Herz.“

„Ich habe die Raumgestaltung ganz meiner Tochter überlassen, die kann das. Und dass bei uns nichts Hypermodernes herpasst, war eh klar“, sagt Reinhard Hollfelder. Er selbst hat sich umso stärker beim Schwimmbad eingebracht. „Ich bin im Hotel Zehnerkar quasi der Hausmeister mit Familienanschluss“, lacht der technisch versierte Senior. „Man sammelt mit der Zeit einfach ein gewisses Fachwissen an. Wir haben ja schon 1983 hinter dem Haupthaus eine Frühstückspension, das jetzige Hotel Obertauern, gebaut und beide Häuser später unterirdisch verbunden. 2002 sind dann Schwimmbad und Tiefgarage dazugekommen und 2006 haben wir in allen Zimmern Duschen und Toiletten getrennt.“

Edelstahl statt Fliesen

Auch das Hallenbad erstrahlt im neuen Glanz. – Foto: Hotel Zehnerkar

Dennoch war der nunmehrige Schwimmbadbau eine besondere Herausforderung. „Eine Lösung mit Fliesen war für uns kein Thema mehr, wir wollten ein Edelstahlbecken. Das war aber in der vorherigen Ellipsenform nicht möglich, also mussten wir schauen, dass wir einiges begradigen, andere Rundungen erhalten und insgesamt eine Form finden, die sich mit Edelstahl umsetzen lässt“, sagt Reinhard Hollfelder. Anschauungsunterricht nahm man beim HOGAST-Kollegen Albert Moser: Er ließ das Schwimmbad in seinem Hotel Eggerwirt in St. Michael in ähnlicher Form umbauen und gab Familie Hollfelder wertvolle Tipps.

Was letztlich blieb, war der römische Stil des Zehnerkar-Bades – was dazukam, waren viele technische Feinheiten. Den Gästen stehen eine Sitzbank mit Whirlpool-Funktion, eine Gegenstromanlage, eine Schwanenhals-Brause und Massagedüsen zur Verfügung. Alles lässt sich auf Knopfdruck ein- und ausschalten, sodass die Nutzer nicht mehr von vorgegebenen Abläufen abhängen.

Nicht zu Nachbarn schielen

Auch in Zukunft will Iris Hollfelder ihr Hotel sukzessive verbessern. „Wir haben große Pläne, aber die verraten wir noch nicht. Klar ist, dass das nichts mit der Konkurrenzsituation in Obertauern zu tun hat. Wir schielen nicht zu den Nachbarn, sondern wollen unabhängig davon, dass das Haus, in dem wir leben und arbeiten, schön ist.“ Thomas Kainz dürfte jedenfalls ein gern gesehener Besucher im Hotel Zehnerkar bleiben.

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THOMAS KAINZ
HOGAST-Projektberater für Salzburg, Tirol und Vorarlberg
M: +43 (0)664 5888145
kainz@hogast.at

 

Titelbild: Hotel Zehnerkar
21. Februar 2019
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