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Gipfelresort Magdalensberg: Ein Fall für Architekten und Archäologen

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IM MAI 2020 HAT FAMILIE SKORIANZ MIT HOGAST-PROJEKTBERATER PIERRE ANDRÉ MAIER ERSTMALS DAS GIPFELRESORT AM KÄRNTNER MAGDALENSBERG BETRETEN. VORAUSGEGANGEN WAREN DER FERTIGSTELLUNG NUR EINEN MONAT „VIRUS-VERZÖGERUNG“, ABER ACHT JAHRE HIN UND HER BIS ZUR GENEHMIGUNG DES PROJEKTS. DIE ALTEN KELTEN UND RÖMER HATTEN DEN AUSBAU DES ANWESENS AUF 1.059 METERN SEEHÖHE SO GESEHEN WESENTLICHSTÄRKER BEHINDERT ALS COVID-19.

Am Südhang des Berges wird seit 1948 eine Siedlung aus spätkeltisch-frührömischer Zeit freigelegt, archäologische Funde gab es aber auch im Gipfelbereich. „Das hat für uns geheißen, wir mussten alles durchgraben und archäologisch bewerten lassen, bevor das Areal umgewidmet wurde“, erinnert sich Hausherrin Heike Stumpf-Skorianz. Erst Anfang Oktober 2019 rollten die Bagger an. Weitere Probleme wurden vergleichsweise einfach gelöst: „Wenn es ein Lkw wegen des Schnees mal nicht mehr um die letzte Kehre geschafft hat, ist mein Bruder ausgerückt und hat ihn mit dem Traktor raufgezogen.“ Alexander Skorianz ist Miteigentümer im Gipfelresort und kümmert sich um die hauseigene Landwirtschaft.

NEUER WELLNESSBEREICH UND MEHR ZIMMER

„Wir haben einen Wellnessbereich errichtet mit vier Saunen, zwei Ruhebereichen, Schwimmteich und Außenpool. Es war aber von Anfang an klar, dass sich das nur rentiert, wenn wir auch die Übernachtungskapazität deutlich ausweiten“, betont die Gastgeberin. Zusätzlich zu den neun vorhandenen Zimmern entstanden 16 weitere sowie vier Suiten. Die Neubauten im Empfangs- und Gastronomiebereich runden das harmonische Gesamtbild ab. Von außen fügt sich das Gipfelresort perfekt in seine Umgebung ein – Stararchitekt Herwig Ronacher hat das Gebäude terrassenförmig angelegt und dafür gesorgt, dass die benachbarte Wallfahrtskirche weiterhin perfekt zur Geltung kommt.

Insgesamt hat der Bau rund 6 Millionen Euro gekostet. „Das hat uns auf die HOGAST gebracht, der wir dann im Dezember des Vorjahres beigetreten sind“, so Stumpf-Skorianz. „Wir haben uns als vergleichsweise kleiner Betrieb mit überschaubarem Bestellvolumen im Einkauf nicht die ganz großen Vorteile erwartet. Die Projektberatung war somit der entscheidende Benefit, denn wir wollten neutrale Fachleute an unserer Seite haben.“

PROJEKTBERATUNG EIN ENTSCHEIDENDER NUTZEN

Sie wurde nicht enttäuscht: HOGAST-Experte Pierre André Maier hat sich in das laufende Projekt hervorragend eingefügt. Er selbst sagt: „Wir konnten Frau Skorianz vor allem bei Rezeption, Buffet, Rezeption und Hochzeitssaal mit unseren Lieferpartnern sehr gut unterstützen. Dazu sind Schließsysteme, Polsterungen und andere Details gekommen, die bei so einem Großbau auch bedacht werden müssen. Am wichtigsten ist aber, dass die Zusammenarbeit mit den regionalen Gewerken, die schon auf der Baustelle waren, reibungslos funktioniert hat.“

Ungewohnt war für den Projektberater die letzte Bauphase. „Vieles war zum Glück schon vor Corona erledigt. Im März und April haben wir dann viel telefoniert. Die gemeinsame Begehung war natürlich erst nach dem Lockdown im bereits laufenden Betrieb möglich. Aber auch da konnten wir den Bauherrn noch auf Punkte aufmerksam machen, die nachgebessert werden sollten.“ Für Heike Skorianz-Stumof gilt: „Fürs Erste reicht’s uns mal mit den Großprojekten. Aber es freut mich, dass wir nach der Wiedereröffnung gleich gut ausgelastet und die Gäste-Reaktionen durchwegs positiv waren.“

PIERRE ANDRÉ MAIER
Projektberatung südliches Burgenland,
südliche Steiermark, Kärnten, Osttirol
M: +43 664 8348173
maier@hogast.at

 

Titelbild: Gipfelresort Magdalensberg/Franz Gerdl
13. Oktober 2020
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