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Zell am See: "Jaga-Alm neu" wird 2017 Realität

Spektrum

Hoch über den Dächern von Zell am See liegt das beliebte Berghotel Jaga-Alm. Im Sommer ist das Drei-Sterne-Haus Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen auf die Schmittenhöhe, im Winter liegt die Piste gleich nebenan und das Berghotel wird von vielen Skifahrern für einen Einkehrschwung genützt. Im Frühjahr 2017 wird es mit der Beschaulichkeit allerdings vorbei sein. Denn die Gastgeber Brigitte und Christian Pfeffer verwirklichen ihren lang gehegten Traum, den Zimmertrakt zu erweitern und die Jaga-Alm damit zu einem möglichen Ganzjahres-Betrieb zu machen. Die hogast-family hat Brigitte Pfeffer schon vor dem ersten Hammerschlag zum Interview gebeten. Sie sprach dabei auch über die wichtige Rolle der hogast bei der Projektplanung.

Sprach mit der hogast über den Jaga-Alm-Umbau: Brigitte Pfeffer. - Foto: hogast/Holzbauer

Sprach mit der hogast über den Jaga-Alm-Umbau: Brigitte Pfeffer. – Foto: hogast/Holzbauer

hogast-family: Zu Beginn vielleicht eine provokante Frage: Ein bekanntes Haus in Zell am See, perfekt gelegen neben der Skipiste und mit wunderschönem Blick auf den See – warum muss man da überhaupt umbauen?
Pfeffer: Weil die Ansprüche der Gäste immer höher werden. Man muss zeitgemäße Zimmer haben. Und wir wollen auch möglichst flexibel sein – das heißt, unsere neuen Zimmer können als normale Doppelzimmer, als Familiensuiten und auch als Appartements genutzt werden. Der Gast kann selber wählen zwischen Frühstück und Halbpension. Oder er bucht nur die Ferienwohnung, dann stellen wir ihm seine eigene Küche zur Verfügung, die sonst mit einem Rollo abgetrennt ist. Wir denken, dass diese Art des Eingehens auf die Wünsche der Gäste die Zukunft ist.

Das war also von Anfang an Ihr Plan?
Ganz genau! Wir haben schon vor acht Jahren einige Hotelappartements dazugebaut, denn man weiß nie, was gerade nachgefragt wird. In der einen Woche brauche ich viele Doppelzimmer, dann wieder viele Hotelappartements. In der Zwischensaison kann ich die Zimmer jetzt als Ferienwohnungen vermieten. Dadurch machen wir dann auch endgültig den Schritt zum möglichen Ganzjahresbetrieb, was ein weiterer Grund für den Umbau war.

Sie verändern mit dem Neubau im Frühjahr das Hotel auch außen – waren die Behördenwege entsprechend lang?
Sehr lang sogar. Wir planen schon seit zwei Jahren – und die Pläne mussten dreimal überarbeitet werden. Zum Beispiel mussten wir drei Meter Abstand zur Straße halten. Das Witzige daran ist, dass diese Straße bis vor Kurzem uns gehört hat und wir sie an die Gemeinde abgegeben und zur öffentlichen Straße gemacht haben. Das heißt, wir mussten den ganzen Bau zweieinhalb Meter zurücksetzen, außerdem mussten wir das Projekt auf das Frühjahr 2017 verschieben – eigentlich hätte schon im Herbst gebaut werden sollen. Das sind natürlich schon zusätzliche Kosten. Aber nun sollte die Planungsarbeit endgültig erledigt sein.

Sie klingen trotzdem noch sehr entspannt?
Mittlerweile ja, weil ich nicht mehr auf Biegen und Brechen umbauen muss. Das Hin und Her ist zwar extrem nervenaufreibend, weil man wegen des Umbaus die Zimmer für September und Oktober blockiert, dann draufkommt, dass es sich doch nicht mehr ausgeht, und dann kriegt man fast nur noch Last-Minute-Buchungen rein. Das ist zwar ein Geschäftsausfall, aber man muss die Dinge eh so nehmen, wie sie sind.

Sie haben sich mit den Hand-in-Hand-Werkern für einen Generalunternehmer entschieden.
Es war uns einfach wichtig, dass alles in einer Hand ist. Auch wenn wir schon einen großen Umbau hinter uns haben und bei der Errichtung unseres Privathauses viel dazugelernt haben: Wir sind Wirte und keine Bauherren. Wenn man aber nur einen Ansprechpartner hat, behält man leichter den Überblick, auch was die Kosten betriff t. Herr Kainz von der hogast hat das für uns übernommen, uns dieses Unternehmen vermittelt und erledigt auch die Kontrollaufgaben. Bei der Finanzierung hat uns Dr. Parigger sehr geholfen. Die Hand-in-Hand-Werker selbst unterstützen uns bei den Ausschreibungen der Gewerke. Wir lassen uns immer von drei Firmen Angebote machen – beim Aussuchen des besten Angebots haben wir dann wieder Herrn Kainz dabei, wobei neben dem Preis natürlich auch der Inhalt des Angebots eine Rolle spielt. Außerdem hätten wir gerne Betriebe aus der Region als Partner, aber das lässt sich nicht immer und überall machen. Mit der hogast-Projektberatung sind wir bis jetzt jedenfalls sehr zufrieden.

Neben den Kosten ist der Zeitfaktor bei Umbauten in Tourismusbetrieben immer besonders wichtig.
In unserem Fall haben wir gerade einmal zweieinhalb Monate Zeit. Am 27. März sperren wir das Hotel zu, am 16. Juni sollte alles fertig sein. Im Mai, zu Pfingsten, muss zumindest eine Teilöffnung möglich sein. Da sollten dann nur noch Tischler- und Elektriker-Arbeiten zu erledigen sein, die für die Gäste keine Lärmbelästigung darstellen.

 

Was ist alles geplant?
Wir werden im älteren Gebäude den ersten und zweiten Stock komplett abtragen und neu aufbauen. Es kommt ein Aufzug rein und natürlich die neuen, flexiblen Zimmer, von denen eines pro Stockwerk behindertengerecht sein wird. Der Wellnessbereich wird um einen Ruheraum erweitert. Vor zwei Jahren war noch geplant, das Gebäude stehen zu lassen und nur einen Stock draufzubauen. Aber die jetzige Lösung ist sicher besser.

So ein weitreichendes Bauprojekt erfordert sicher auch einige Begleitmaßnahmen?
So gesehen läuft der Bau eigentlich schon lange. Im Herbst wurde ein 30.000 Liter großer Wassertank installiert. Wir haben ein neues Buchungsprogramm und ein neues Kassensystem. In gewisser Weise hat der jetzige Umbau schon vor acht Jahren begonnen, denn damals haben wir die Kapazität im Restaurant auf 250 Plätze erweitert und da hatten wir auch schon im Hinterkopf,
dass wir in einem nächsten Schritt die Bettenkapazität erhöhen. Dadurch sind nun im Restaurantbereich keine Maßnahmen mehr notwendig.

Was nun umgesetzt wird, ist also schon seit fast einem Jahrzehnt in Ihrem Kopf?
Das muss so sein, denn wenn man ein Anwesen wie die Jaga-Alm besitzt, überlegt man natürlich, wo man damit in 10, 20 Jahren sein will. Ursprünglich waren es ja zwei Betriebe. Der Teil, der nun umgebaut wird, war eine Jugendherberge. Auf der anderen Seite war das Restaurant. Beide Teile haben wir dann verbunden und uns Gedanken gemacht, was daraus entstehen könnte. Früher hatten wir uns überlegt, in die Gesundheitshotellerie einzusteigen, aber später sind wir dann doch in Richtung Familienhotel gegangen. Und genau dieses Konzept setzen wir derzeit um.

Haben Sie sich den Tag schon ausgemalt, an dem alles fertig sein wird? Das muss dann ja ein ganz spezielles Gefühl für Sie sein?
Natürlich habe ich mir das schon vorgestellt, vor allem jetzt, wo die Pläne unter Dach und Fach sind und ich endlich weiß, wie die Jaga-Alm am Ende aussehen wird. Mit dieser Perspektive sind wir sehr glücklich. Wir haben unser Haus an einem so tollen Ort, da wäre es schade gewesen, nicht mehr draus zu machen. Und wer weiß, vielleicht ist das jetzige Projekt ja schon eine Art Erbe. Denn mein Mann und ich sind seit 35 Jahren im Tourismus tätig. Wir waren auch im Ausland und haben die besten Eindrücke von dort in der Jaga-Alm umgesetzt. Jetzt wollen wir das noch ein paar Jahre machen und dann hoffen wir, dass eines unserer beiden Kinder den Betrieb übernimmt.

Die erhöhte Betten-Kapazität bedeutet natürlich, dass es die Nachfrage dafür geben muss?
Die gibt es definitiv, denn es ist in den letzten Jahren in Zell am See und Umgebung zwar die Zahl der Betten und Appartements stark gestiegen. Aber es ist auch der Markt dafür da. Wir haben hier oben mit der Nachbarschaft zur Skipiste, dem Seeblick, der Zufahrtsstraße, die im Winter geräumt ist, und den kostenlosen Parkplätzen gleich mehrere Alleinstellungsmerkmale. Da sind wir praktisch konkurrenzlos.

Im Gespräch mit Brigitte Pfeffer haben wir vereinbart, sie nach dem Umbau der Jaga-Alm noch einmal zu besuchen. Wie sie den Umbau und die Zusammenarbeit erlebt hat, lesen Sie alles dazu in der Herbst-Ausgabe 2017!

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Berghotel Jaga-Alm, Zell am See
Aus- und Umbau März – Juni 2017
Investitionsvolumen über die hogast: 2,2 Mio. Euro

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Ihr hogast-Experte:

Thomas Kainz
Projektberater für Salzburg, Tirol und Vorarlberg
M: +43 (0)664 5888145
kainz@hogast.at

 

9. Dezember 2016
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