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JAGA-ALM: BRIGITTE UND CHRISTIAN PFEFFER IM INTERVIEW

Spektrum

Wer dieser Tage von Thumersbach auf die gegenüberliegende Seite des Zeller Sees und die Hänge der Schmittenhöhe blickt, hat das Gefühl, dass irgendetwas anders ist. Der Eindruck ist richtig, denn das Berghotel Jaga-Alm, hoch über den Dächern von Zell am See, wurde vor Beginn der Sommersaison einem umfassenden „Facelifting“ unterzogen. Das halbe Gebäude wurde abgetragen und neu errichtet. Mit dem Ergebnis sind alle Beteiligten, das Ehepaar Pfeffer, die HOGAST und die Firma Hand-in-Hand-Werker als Generalunternehmer, hochzufrieden. Der plus.punkt war schon vor dem Umbau bei Brigitte und Christian Pfeffer zu Gast und hat die beiden nun noch einmal zum Interview gebeten.

PLUS.PUNKT: HERR UND FRAU PFEFFER, ES IST VOLLBRACHT, DIE JAGA-ALM ERSTRAHLT IN NEUEM GLANZ. ABER DER WEG DAHIN WAR LANGE, ODER?

Christian Pfeffer: Eigentlich gar nicht so lange, denn der eigentliche Bau war in drei Monaten erledigt – das war echt sensationell. Der lange Teil des Weges war das ganze Genehmigungsprozedere. Wir mussten ja dreimal unsere Pläne ändern, bis für die Gemeinde endlich alles gepasst hat.

SIND IN DER PHASE ZWEIFEL AUFGEKOMMEN?

Brigitte und Christian Pfeffer haben in die Zukunft investiert. Und die Zukunft im Hotelbereich sind Appartements. – Foto: Jaga-Alm/Lebesmühlbacher

Christian Pfeffer: Nein, denn wer in unserer Branche nicht in seine Infrastruktur investiert und mit der Zeit geht, gerät irgendwann ins Hintertreffen gegenüber seinen Mitbewerbern. Und diesen Rückstand wieder aufzuholen, ist ganz schwer.

WIE IST DER NEUBAU SELBST ABGELAUFEN?

Brigitte Pfeffer: Der erste Schritt war der Abriss. Der hat viel Müll verursacht, der erst mal entsorgt werden musste. Es waren etliche LKW-Ladungen. Und doch war vieles noch zu gebrauchen. Die alten Möbel haben wir zum Teil im Internet verkauft. Und einiges an Deko haben wir selber behalten.

ZWISCHENDURCH WAR DANN ABER NUR NOCH DIE HALBE JAGA-ALM DA.

Brigitte Pfeffer: Richtig, denn vom alten Gebäude sind nur der Keller und die Wellnessalm stehen geblieben. Vor allem für meine Schwiegereltern war das eine schwere Zeit, da doch sehr viel Arbeit und Erinnerungen am alten Gebäude gehaftet haben. Jedoch gefällt ihnen jetzt die neue Jaga-Alm sehr. Auch wir selbst sind glücklich, weil wir wissen, dass die Zimmer jetzt zeitgemäß sind.

WAS WAR DIE GRÖSSTE TECHNISCHE HERAUSFORDERUNG IN DER UMBAUPHASE?

Christian Pfeffer: Die große Frage war, ob wir zwischen Erdgeschoss und erstem Stock eine den Brandschutz-Auflagen entsprechende Decke einbauen können, ohne die genehmigte Gebäudehöhe zu überschreiten. Hätten wir das nicht gekonnt, wäre es brandschutztechnisch kompliziert und teuer geworden. Aber das ist sich zum Glück ausgegangen. Wir hatten durch diese Unsicherheit zwischendurch eine Woche Rückstand auf den Zeitplan. Aber die fleißigen Arbeiter und Handwerker vom Herzog Bau und der Zimmerei Ehrenreich haben die Zeit wieder aufgeholt, sodass am 24. Juni der neue Teil der Jaga-Alm pünktlich für die Gäste seine Pforten öffnen konnte.

WIE HAT ES FINANZIELL LETZTLICH AUSGESEHEN?

Brigitte Pfeffer: Budgetmäßig sind wir im Rahmen geblieben. Darüber sind wir sehr froh, denn das ist bei einem so großen Projekt nicht selbstverständlich. Die Finanzierung war schon im Vorfeld ein großes Thema, da hat uns Herr Dr. Parigger von der HOGAST sehr geholfen. Während der gesamten Bauphase und bei der Endabnahme hat uns dann unser Projektberater Herr Kainz unterstützt. Ihm hat der Neubau auch sehr gut gefallen. Insgesamt sind wir sehr froh, dass alles so gut gelaufen ist.

WIE HAT DIE „NEUAUFBAU-PHASE“ AUSGESEHEN. WAREN SIE SELBST STÄNDIG DABEI?

Brigitte Pfeffer: Ja – mein Mann kennt sich ja handwerklich sehr gut aus und hat einige Arbeiten selbst erledigt. Unser Bauleiter Sepp Rainer von Hand-in-Hand-Werker war zweimal pro Woche da, immer dienstags und donnerstags, hat alles kontrolliert, ein Protokoll geführt und uns immer informiert, was die nächsten Schritte sind.

Christian Pfeffer: Es geht immer ums Umsetzen, denn auf einem Blatt Papier etwas aufzeichnen kann man schnell mal. Aber wichtig ist, dass die Dinge dann auch so gemacht werden, wie sie aufgezeichnet worden sind. Um das in der Bauphase kontrollieren zu können, muss man sich schon ein bisschen auskennen.

UND DANN DER 24. JUNI – SICHER EIN BESONDERER TAG FÜR SIE?

Brigitte Pfeffer: Na ja, es war schon noch stressig, alles zu putzen und in einen Topzustand zu bringen, bevor die Gäste kommen. Zeit zum Luftholen ist keine geblieben, aber das haben wir ja schon vorher gewusst. Es war trotzdem ein schöner Tag.

HABEN DIE GÄSTE GEWUSST, DASS SIE DIE ERSTEN SIND, DIE IHRE ZIMMER BENUTZEN?

Brigitte Pfeffer: Ja, denn wir haben das schon lange beworben und auch die Umbaupläne auf unsere Homepage gestellt. Trotzdem habe ich es ihnen dann beim Beziehen der neuen Zimmer noch einmal gesagt und alle haben sich sehr gefreut. Mittlerweile haben wir schon viel positives Feedback bekommen.

WAS IST ALLES NEU AN DER „JAGA-ALM NEU“?

Vom Saunabereich der Jaga-Alm eröffnet sich nun ein wunderbarer Blick auf Zell. – Foto: Jaga-Alm/Lebesmühlbacher

Brigitte Pfeffer: Insgesamt haben wir 19 Zimmer neu gemacht, darunter die acht Appartements, in denen es je zwei Schlafbereiche gibt. Vier Zimmer sind barrierefrei. Wir haben außerdem vier Mitarbeiter-Zimmer eingerichtet. Überall sind wir dem Jaga-Alm-Stil treu geblieben und haben mit viel Holz gearbeitet, vor allem mit Zirbenholz. In der Sauna haben wir einen Ruhebereich mit Aussicht auf den Zeller See dazubekommen und alles frisch gestrichen. Es ist ein Skikeller entstanden mit einem eigenen beheizten Skispind für jedes unserer 38 Zimmer. Auch die Waschküche ist erneuert worden mit einem Wäscheabwurf aus allen Stockwerken, der den Zimmermädchen ihre Arbeit enorm erleichtert.

UND MIT WELCHEM ZIEL WURDEN DIESE VIELEN NEUERUNGEN UMGESETZT?

Christian Pfeffer: Das Ziel war schon, aus der Jaga-Alm einen Ganzjahres-Betrieb zu machen. Die Appartements wollen wir in der Nebensaison als Ferienwohnungen verkaufen. Das Interesse ist schon jetzt da, denn viele wollen die Bergwelt heutzutage möglichst ungestört genießen. Das ist dann bei uns sichergestellt. Ich kann es auch nur empfehlen, denn die Herbststimmung in Zell am See und hier auf der Schmittenhöhe ist wirklich etwas ganz Besonderes.

HABEN SIE SCHON WEITERE PLÄNE GESCHMIEDET?

Brigitte Pfeffer: Es fallen immer wieder Reparaturen an, jedoch ist ein weiterer Umbau in den nächsten Jahren nicht geplant. Dann sind wir durch den bevorstehenden Zusammenschluss der Schmittenhöhe mit dem Skizirkus Saalbach-Hinterglemm allerdings mitten in einem der größten zusammenhängenden Skigebiet in Europa. Diese Perspektive war und ist ein großer Ansporn für uns.

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IHR HOGAST-EXPERTE:

Thomas Kainz
Projektberater für Salzburg, Tirol und Vorarlberg
M: +43 (0)664 5888145
kainz@hogast.at

 

Titelbild: Jaga-Alm/Lebesmühlbacher
15. September 2017
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