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Moderne Technik im Romantik Hotel Gmachl

Spektrum

Der Grundstein für das Romantik Hotel Gmachl in Elixhausen bei Salzburg wurde bereits 1334 gelegt. Hinter den alten Gemäuern verbirgt sich jedoch modernste Technik: Erst kürzlich wurde ein hochmodernes Brandschutzkonzept umgesetzt. Nicht jede Maßnahme ist etwas fürs Auge, räumt Gastgeberin Michaela Gmachl ein – aber die Sicherheit der Gäste, der Mitarbeiter und der eigenen Familie geht vor.

„Ich finde Kerzenlicht schön. Deshalb brennen bei uns von 6.30 Uhr morgens bis am Abend, wenn der letzte Gast die Bar verlässt, etwa 100 Kerzen. Ich habe mich deshalb nie unsicher gefühlt, aber wenn man sich mit dem Thema Brandschutz näher auseinandersetzt, erkennt man doch, dass man hier gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen muss“, sagt Michaela Gmachl. „Es geht um die Gäste, die Menschen, die hier arbeiten, aber letztlich auch um uns. Denn wir wohnen ja auch im Hotel, deshalb hatten wir ein ganz persönliches Interesse, dass beim Brandschutz was gemacht wird.“

Profis als Partner

Das Projekt erwies sich als kompliziert. „In einem neuen Gebäude gibt man einfach eine Glastür rein, und die G’schichte ist erledigt. In einem Haus wie unserem, das außerdem unter Denkmalschutz steht, muss man sich leider andere, kostenintensivere Maßnahmen überlegen“, sagt die Gastgeberin. Grund genug, die Bauprofis der HOGAST miteinzubeziehen. Thomas Kainz kennt das Romantik Hotel Gmachl, vor einigen Jahren hat er Michaela Gmachl bereits bei der Küchenrenovierung beraten. Diesmal hat er gemeinsam mit der Auftraggeberin die Hand-in-Hand-Werker als perfekte Partner auserkoren.

„Bei einem Umbau läuft selten alles glatt. Deshalb ist es gut, wenn man mit den Experten der HOGAST zusammenarbeitet. Für die Hand-in-Hand-Werker haben wir uns entschieden, weil die ein Projekt perfekt abwickeln können. Außerdem ist es mir wichtig, einen zentralen Ansprechpartner zu haben – das macht es für mich viel einfacher, den Überblick zu behalten“, so Gmachl. Die Einbindung der HOGAST und die Wahl der Hand-in-Hand-Werker als Generalunternehmer sparten also Zeit und Nerven.

Das Maßnahmenpaket war rasch geschnürt. Es umfasste Brandschutztüren, Brandmelder, Notbeleuchtung und – als Herzstück – eine Zentrale, von der aus man Feuer und Rauchentwicklung genau beobachten kann. Blieb nur die Frage: Wie genau und wann genau soll das Projekt abgewickelt werden? Schließlich ist das Gmachl ein Ganzjahresbetrieb, in dem die Gäste immer ein und aus gehen.

Drei Etappen

Michaela Gmachl mit ihrem Eheman Fritz Hirnböck. – Foto: Romantik Hotel Gmachl

„Es war klar, dass wir den Brandschutz in Etappen machen. Erstens kann ich nicht das ganze Haus zusperren und zweitens können die Arbeiter nicht überall gleichzeitig sein. Die beste Zeit war für uns die erste Jahreshälfte – da ist nicht ganz so viel los wie in der Festspielzeit und danach. Ab Juli brauchen wir die volle Hotel-Kapazität.“ Begonnen wurde im Jänner 2019 in den öffentlichen Bereichen – Lobby, Restaurant und Gänge. In einem zweiten Schritt wurden einige Zimmer auf den neuesten Brandschutz-Stand gebracht. Schritt drei, die Erneuerung der restlichen
Zimmer, ist Anfang 2020 geplant.

Sicherheit statt Ästhetik

„Dann renovieren wir 28 Zimmer inklusive Bäder. Es hätte wenig Sinn gehabt, die Mauern dort zweimal aufzustemmen – einmal wegen des Brandschutzes und ein paar Monate später wegen der Neugestaltung. Deshalb machen wir 2020 beides in einem“, schildert Michaela Gmachl. Der Zimmerumbau (übrigens auch unter Einbeziehung der HOGAST) war schon für heuer geplant, letztlich gab man dem Brandschutz aber den Vorzug.

Bis 2020 dürfte sich die Gastgeberin auch an ihre neuen Brandschutztüren gewöhnt haben. „Das hat mir schon ein bissl wehgetan. Farben, Einrichtung und Dekoration sind große Leidenschaften von mir, das sieht man im ganzen Hotel. Die Brandschutztüren sind dagegen alles andere als dekorativ – aber sie müssen halt sein.“

Die 23. Generation

Ein Trost für die Hotelbesitzerin dürfte die Vorfreude auf die Feiern anlässlich des 685-Jahre-Jubiläums des Romantik Hotels Gmachl sein. Sie führt das 4*-Superior-Haus in 23. Generation und ist Mutter von drei Kindern – die 24. Generation steht also schon in den Startlöchern. Klingt rekordverdächtig, oder? „Ob es in Österreich andere Hotels mit einer so langen Tradition gibt, kann ich nicht sagen. Mein Vater hat aber mal gegoogelt und nichts Vergleichbares gefunden“, sagt Michaela Gmachl.

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Die Gmachl-Geschichte

  • 1334: Erste urkundliche Erwähnung als Taverne; vom Besitzer ist nur der Vorname Georg überliefert
  • 1470: Erste Erwähnung des Nachnamens Elixhauser
  • 1470–1787: Die Elixhauser machen sich als Wirte und Bierbrauer einen Namen und leiten zwischendurch auch die berühmte Stieglbrauerei
  • 1787: Aus Elixhauser wird Gmachl – Therese Elixhauser heiratet den Gastwirt Johann Georg Gmachl
  • 1824: Die neue Kirche in Elixhausen, deren Bau von Familie Gmachl mit Grund und Geld unterstützt worden war, wird fertiggestellt; das benachbarte Wirtshaus profitiert stark von Taufen, Hochzeiten, Begräbnissen und Sonntagsmessen
  • Zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts: Die Gmachls machen Politik – Michael und Johann Gmachl sitzen als Abgeordnete im Salzburger Landtag
  • 1950er-Jahre: Der Tourismus hält in Elixhausen Einzug – vor allem Wiener Gäste kommen in Scharen in das verträumte Dorf und ins örtliche Gasthaus
  • 2003: Beitritt zur HOGAST Einkaufsgenossenschaft
  • 2009: Der in Familienbesitz befindliche Klosterhof auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird neu gebaut und ein Teil des nunmehrigen Romantik Hotels; die Bettenkapazität steigt von 114 auf 148
  • 2013: Küchenneubau im Haupthaus mit Unterstützung der HOGAST
  • 2019: Umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes im Haupthaus

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THOMAS KAINZ
HOGAST-Projektberater für Salzburg, Tirol und Vorarlberg
M: +43 (0)664 5888145
kainz@hogast.at

 

Titelbild: Romantik Hotel Gmachl
17. Mai 2019
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