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Wertvolle Informationen und gute Kontakte

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hogast-Symposium macht Branche fit für die Zukunft

Die hogast hat die 20. Ausgabe des jährlichen Symposiums unter das Motto „Future Fitness“ gestellt. Mehr als 600 Mitglieder, Lieferanten und Partner folgten der Einladung. Vier Top-Referenten gaben detaillierte Einblicke in  branchenrelevante Themen. Alfons Haider moderierte wieder die Abendgala, bei der zum zweiten Mal die Innovatio*-Awards an Vorreiter im Tourismus verliehen wurden.

 

„Wir freuen uns sehr, dass die Jubiläumsausgabe unseres Symposiums so gut angekommen ist. Wir sind sicher, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Informationen mitnehmen und wichtige Kontakte knüpfen oder stärken  konnten“, sagte Barbara Schenk, Vorstandsvorsitzende der hogast. Die Einkaufsgenossenschaft hat in diesem Jahr mit den Referenten Viktor Mayer-Schönberger, Dominik Neidhart, Daniele Ganser und Hans-Werner Sinn echte Kapazunder nach Salzburg gelockt, die beim Publikum sehr gut ankamen. Auch die Moderatoren Ronald Barazon, Andreas Jäger und Alfons Haider wussten das Publikum zu überzeugen.

Innovatio*-Awards: Sieger und Nominierte.

Bei der zweiten Ausgabe der Innovatio*-Awards war ein deutlicher Vorarlberg-Schwerpunkt erkennbar – fast alle Sieger führen dort ihre Betriebe, offensichtlich sehr innovativ. Das Hotel Mondschein aus Stuben am  Arlberg nahm den Hauptpreis für die „Innovation des Jahres“ und den Award für „Employer Branding“ mit nach Hause. Die Jury würdigte die Topleistungen in allen Einzelkategorien: Die Eigentümerfamilie Kegele-Walch überzeugte neben  innovativem Personalmanagement auch mit baulicher Avantgarde, nachhaltiger Betriebsführung und intelligenter Kommunikation. In der Kategorie „Bauen & Investieren“ bekam die Hotel- und Restaurantgruppe Schwärzler die Auszeichnung für das Restaurant „FRÖÖD“, das mutige Akzente im alpinen Raum setzt. Ebenfalls nominiert war das Hotel Mondschein. Mit dem Panoramagasthof Kristberg aus Silbertal im Montafon konnte sich ein vergleichsweise kleiner Betrieb den Preis für „Energie & Nachhaltigkeit“ sichern. Die Jury würdigte das überzeugende und über den Betrieb hinausgehende Engagement der Eigentümerfamilie Zudrell. Ebenfalls nominiert waren das Stift St. Georgen am Längsee und das Hotel  Trattlerhof in Bad Kleinkirchheim. In der Kategorie „Kommunikation“ setzte sich das Spiele- und Buchhotel Tschitscher an die Spitze. Der Betrieb in Nikolsdorf konnte vor allem mit seiner klaren Positionierung punkten, die überzeugend vermarktet wird. Ebenfalls nominiert: das Freiberg in Oberstdorf sowie das Hotel Tirolerhof in Flachau. In der Kategorie „Employer Branding“ konnten neben dem Hotel Mondschein auch die Schwärzler Hotels und das Hotel Post Bezau als Nominierte vorbildliches Engagement als Arbeitgeber nachweisen.

Daniele Ganser – Europa im Erdölrausch

Mit der weiter wachsenden Weltbevölkerung steige auch der Energiebedarf. Angesichts des sich abzeichnenden Endes des Ölzeitalters seien Probleme vorprogrammiert. Noch ließen sich enorme Gewinne erzielen, die der Branche entsprechend viel Macht verleihen, so Ganser. Er untersucht in seinem Institut, inwieweit Energiefragen bereits heute in Kriegen und Konflikten eine Rolle spielen. Zu seinen Beispielen Kuwait-Krise, Irak-Krieg, 9/11-Attentat und Ukraine- Konflikt stellte er auch einige provokante Fragen in den Raum, die seiner Meinung von den traditionellen Medien kaum bis gar nicht beantwortet würden. Mit den für erneuerbare Energien notwendigen dezentralen Strukturen ginge auch ein Machtwechsel einher – der eben vielfach nicht gewollt sei.

Hans-Werner Sinn: Nur trostlose Optionen
für den Euro-Raum

Gewohnt deutlich sprach Top-Ökonom Hans- Werner Sinn über die aktuelle Wirtschaftslage weltweit, in Europa und in Österreich: In den USA sei die Immobilienkrise zwar überwunden, dafür seien viele Schwellenländer in Schwierigkeiten. In  Europa sei die Finanzkrise zwar fürs Erste vorbei, die Euro-Krise wüte aber nach wie vor. Die gesamte Euro-Zone stünde am Rande der Rezession, insbesondere Frankreich und Italien stehen seiner Meinung vor Problemen. Die EZB habe nicht nur ihr Pulver verschossen, sondern überschreite derzeit mit dem Kauf von „Schrott“ ihr Mandat. Die Hilfspakete für die Krisenländer würden nicht nur die Kernländer belasten, sondern auch das wirtschaftliche Siechtum in den Krisenländern nur verlängern. Für Sinn gibt es nur einen effektiven Ausweg: Die Krisenländer müssten eine schmerzhafte reale Abwertung in Kauf nehmen, das könne nur über den Weg der Deflation mit sinkenden Preisen und Löhnen geschehen, da eine Währungsabwertung im gemeinsamen Euro nicht möglich sei. Das passiere aber erst ansatzweise. Für ihn ist eine zweite Option wahrscheinlicher: Die entstehende Transferunion zeichne sich ja schon ab, allerdings komme mit einer dauerhaften Umverteilung von den Kernländern in die gefährdeten Staaten dort die Wirtschaft nicht in Schwung. Inflation in den Kernländern als dritte Option sei nicht möglich, da diese 70 Prozent auf zehn Jahre gerechnet betragen müsste. Die letzte Möglichkeit wäre der Austritt der Krisenländer aus der Eurozone mit anschließender Währungsabwertung, dann seien allerdings Kapitalflucht und Massenabhebungen in den Banken zu erwarten.

2. Dezember 2014
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