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„Zurück in die Zukunft“ im Hotel Post Bezau

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FORTSCHRITT BEDEUTET NICHT ZWINGEND, ETWAS NEUES ZU ERFINDEN. MANCHMAL KANN AUCH DIE RÜCKBESINNUNG AUF ALTBEWÄHRTES EIN FORTSCHRITT SEIN. EIN BEISPIEL IST DAS HOTEL POST BEZAU, IN DEM MAN SOGAR MEHRFACH AUF DIE VERGANGENHEIT ZURÜCKGEGRIFFEN HAT, UM DIE ZUKUNFT ZU GESTALTEN. DER LOHN: DER WORLD SPA AWARD 2019 ALS „AUSTRIA’S BEST WELLNESS RETREAT“.

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, TEIL I

Das „Hotel Post Bezau by Susanne Kaufmann“ ist 170 Jahre alt und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sehr gut entwickelt. Zu gut, fanden die Namensgeberin und ihre Hoteldirektorin Stephanie Rist. „Die Hotellerie insgesamt ist nur noch auf Masse ausgelegt, mit immer größeren Spa-Bereichen, immer mehr Auswahl am Frühstücksbuffet, immer günstigeren Packages und immer weniger Kontakt zum Gast, der oft nur noch eine Nacht bleibt“, betont Rist. Vor knapp zwei Jahren folgte der große Schnitt: „Wir wollten da nicht mehr mitmachen.“

Die Kapazität wurde von 130 auf rund 70 Gäste gesenkt, die Mindestaufenthaltsdauer auf drei Nächte erhöht. Es kehrte also Ruhe ein, ganz im Sinne des ganzheitlichen Erholungs- und Schönheitskonzepts von Susanne Kaufmann. „Beauty & Spa hat nicht nur mit Produkten oder Behandlungen zu tun. Schönheit und Entspannung umfassen für uns auch Bewegung, frische Luft, Schlaf, das richtige Essen und nicht zuletzt den persönlichen Kontakt mit dem Gast“, sagt Stephanie Rist.

Das Entschleunigungskonzept kam an, nicht nur bei den Post-Besuchern, sondern auch bei den Verantwortlichen des World Spa Awards. „Normalerweise muss man sich für diesen Preis bewerben, auf uns dagegen ist Award-Chefin Rebecca Cohen von sich aus aufmerksam geworden. Anders wäre es auch nicht gegangen, denn wir haben keine laute Marketing-Maschinerie im Hintergrund. Umso mehr waren wir überrascht, dass wir tatsächlich gewonnen haben und zur Verleihung nach Dubai eingeladen wurden“, freut sich die Hoteldirektorin.

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, TEIL II

Wer glaubt, dass man einen World Spa Award nur einheimsen kann, wenn man einen riesigen und top gestylten Wellnessbereich hat, wird in der Post Bezau eines Besseren belehrt. „Wir sind ein bodenständiges Landhotel und nehmen gar nicht für uns in Anspruch, alles zu können und in allem die Besten zu sein. Wir bieten den Gästen aber einen Zufluchtsort, einen Kontrapunkt zu ihrem hektischen Alltag und vor allem eine authentische Wohlfühlatmosphäre“, sagt Stephanie Rist.

Ein wichtiges Element, um diese Wohlfühlatmosphäre herzustellen, ist das Personal, denn, so Rist: „Die Mitarbeiter tragen nicht nur unsere Teller, sondern vor allem unser Konzept.“ Entschleunigung ist daher auch hier das Motto. „Wir haben beschlossen, dass wir das Hotel zu Weihnachten schließen, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Lebensqualität und Zeit mit ihren Familien zu geben. Damit verzichten wir auf etwas Geld, aber es ist nur eine Woche. Es gibt 51 andere Wochen, in denen wir dafür ein motiviertes Team haben.“

ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, TEIL III

Der letzte Teil der Bezauer Zurück-in-die-Zukunft-Trilogie war die Rückkehr zur HOGAST. Als Mitglied der ersten Stunde wechselte man Ende 2015 zu einer anderen Einkaufsgemeinschaft und kehrte im Februar 2019 heim. „Das Thema HOGAST hat eigentlich Susanne Kaufmann aufgebracht, aber schon nach dem ersten Gespräch war ich mir sicher, dass das der richtige Weg für uns ist“, verrät Stephanie Rist. „Was mich besonders überzeugt hat: Ich hatte einen Partner vor mir, der nicht versucht, andere klein zu machen, sondern die eigenen Stärken in den Vordergrund stellt.“

Insbesondere die Chemie mit dem persönlichen Mitgliederberater Werner Auer hat sofort gestimmt. „Mir geht es beim Treffen mit einem Mitglied – oder in dem Fall mit einem potenziellen Mitglied – nicht darum, was die HOGAST alles kann. Ich will wissen, was der Betrieb konkret braucht, um ihn gezielt unterstützen zu können“, erklärt der Gastro-Profi. Für das Hotel Post Bezau by Susanne Kaufmann hat Werner Auer unter anderem einen besseren Strom-Deal ausgehandelt und lokale F&B-Lieferpartner ausfindig gemacht.

„Das war eine große Hilfe für uns, ich bin Werner sehr dankbar“, sagt Stephanie Rist. „Qualität kostet Geld, da darf man sich keine Fehler erlauben. Bei uns kommt dazu, dass es nicht nur um den Preis geht, sondern auch um die Qualität und die Herkunft der Produkte. Letztlich arbeiten wir am liebsten mit Partnern zusammen, die unsere Philosophie verstehen und unterstützen.“

In einem nächsten Schritt wollen Auer und Rist Landwirte aus dem Bregenzerwald an den HOGAST.REGIO-Marktplatz anbinden. Denn in der Region gibt es viele Direktvermarkter mit vielfältigen pflanzlichen und tierischen Produkten.

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DAS MÄDEL VON DER ALM LEITET DAS HOTEL POST BEZAU

Nicht jeder Hotelbesitzer kann sich bewusst dafür entscheiden, weniger Gäste zu empfangen, um mehr Qualität zu bieten. Dass Susanne Kaufmann diese Möglichkeit hatte, liegt am Erfolg ihrer
Kosmetiklinie. Vor 16 Jahren ins Leben gerufen, werden die Susanne-Kaufmann-Produkte mittlerweile in 25 Partner-Hotels in ganz Europa und Übersee sowie 400 weiteren Verkaufsstellen in 24 Ländern vertrieben.

Das Wissen um Naturkosmetik wurde Susanne Kaufmann in die Wiege gelegt. Ihre Großmutter Irma war begeisterte Köchin und hat die Zutaten auch selbst gesammelt. Die kleine Susanne durfte ihre Oma im Sommer auf ihren Almwanderungen begleiten und lernte dort viel über Kräuter und deren Heilkräfte. Kenntnisse, die sich neben der Küche, sondern auch im Beauty-Salon einsetzen lassen …

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WERNER AUER
Individuelle Mitgliederberatung Tiroler Oberland, Vorarlberg
T: +43 (0)664 1834615
auer@hogast.at

 

Titelbild: HOGAST
13. März 2020
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